Welcher Abschluss passt zu mir?

Bachelor

Dein Ticket für mehr: Die Abschlüsse Bachelor und Master sind international anerkannt und es gibt sie an allen Hochschulen. Der Bachelor ist die Basis – mit einem ersten akademischen Grad nach drei oder vier Jahren. Danach ist ein Masterstudium möglich – oder eine Pause. Du kannst mit dem Bachelor also auch erst einmal ins Berufsleben starten. Den Bachelor kannst du an Universitäten, Kunsthochschulen, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und an der Berufsakademie Sachsen erlangen.

Master

Du hast Lust auf mehr Wissenschaft, willst dich spezialisieren oder möchtest dein berufliches Wissen auf ein neues Level bringen? Dann ist das Masterstudium an einer Universität, Kunsthochschule oder an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften deine Wahl.

Staatsprüfung/Staatsexamen

Einige Studiengänge schließen immer mit der Staatsprüfung (auch Staatsexamen genannt) ab: Human-, Tier- und Zahnmedizin, Pharmazie, Lebensmittelchemie und Rechtswissenschaften – und in Sachsen auch die Lehramtsstudiengänge: Nach der ersten Staatsprüfung leistest du hier einen mehrmonatigen Vorbereitungsdienst (Referendariat), den du mit der zweiten – praktischen – Staatsprüfung abschließt.

Diplom

Klassiker mit gutem Ruf: In Sachsen kannst du dein Studium an fast allen Hochschulen mit einem Diplom (vergleichbar Master) abschließen. Ein echter Vorteil der Diplom-Abschlüsse gegenüber den Bachelor- und Master-Abschlüssen liegt weiterhin in den technischen Bereichen. Das Diplom genießt hier seit je einen hervorragenden Ruf. Alle Diplomstudiengänge sind kompatibel im europäischen Hochschulraum und mit der Bologna-Erklärung.

Promotion

Wer nach dem erfolgreichen Master-, Diplom- oder Staatsexamensstudium weiter wissenschaftlich arbeiten möchte, schreibt eine Dissertation – in der Regel an einer Universität. Künstlerinnen und Künstler dürfen außerdem an einer Kunsthochschule promovieren, allerdings nur in Fachgebieten mit besonders wissenschaftlicher Ausrichtung. Für Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen gibt es in Sachsen mit dem kooperativen Promotionsverfahren einen Sonderweg. Dabei betreuen jeweils eine Hochschullehrerin bzw. ein Hochschullehrer einer Universität und einer Fachhochschule gemeinsam ihre Doktoranden, die darüber hinaus zusätzliche Universitätskurse belegen müssen. Der Lohn für die oftmals mehrjährige Mühe ist die Doktorwürde. Der nächsthöhere Schritt auf der wissenschaftlichen Karriereleiter ist die Habilitation, darüber steht nur noch der Ruf zu einer Professur.