Der Traum vom eigenen Lehrstuhl treibt Alexander an

Später selbst als Dozent an einer Hochschule zu lehren, das hat sich Alexander vorgenommen. Der Traum vom eigenen Lehrstuhl treibt ihn an. Dafür engagiert sich der 21-Jährige im Studentenrat, leitet bereits die ersten Lehrveranstaltungen und gestaltet das Studium an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) mit.

Du studierst Informations- und Kommunikationstechnik im 7. Fachsemester. Weshalb dieser Studiengang?
Angefangen habe ich mit Elektrotechnik. Im 3. Semester steht da allerdings zu einem großen Teil Mechanik auf dem Stundenplan. Ich interessiere mich aber mehr für Programmierung und Signalübertragung. Deshalb bin ich zum 4. Semester in die Informations- und Kommunikationstechnik gewechselt, eine gute Entscheidung. Die Inhalte zwischen Informatik und Elektrotechnik sind sehr ausgewogen. 

Wie sieht das Ingenieurstudium an der WHZ aus?
Also speziell in der Informations- und Kommunikationstechnik ist das Studium dreigeteilt, beginnend mit drei Semestern Grundstudium. Da geht es um die Grundlagen wie Ingenieursmathematik, Physik, Grundlagen der Elektrotechnik und technischen Informatik. Nach den ersten drei Semestern, in denen alle zusammen lernen, kann man sich im vertiefenden Studium für Wahlmodule einschreiben.

Gibt es im Studium auch Praxisteile?
Am Ende des Studiums stehen ein Praxissemester, das Diplomprojekt oder die Bachelorarbeit. Die Regelstudienzeiten sind beim Bachelor sieben Semester, beim Diplom acht Semester. 

Du engagierst dich sehr für die Hochschule und bist im Studentenrat. Wie bist du dazu gekommen?
Ich hatte mich an einem Hochschulinformationstag mit einem damaligen Vertreter aus meiner Fakultät unterhalten. Das hat mich für die Gremienarbeit motiviert. Im Mai 2018 wurde ich in meine erste Amtszeit gewählt. Seitdem betreue ich das Referat Technik. Wir verleihen z. B. Licht- und Beschallungstechnik an die drei Zwickauer Studentenclubs.

Du kommst aus dem Erzgebirge, bis Zwickau ist es aus deinem Heimatort Schwarzenberg nicht weit. Wären für dich auch andere Hochschulen als die WHZ infrage gekommen?
Für meine Entscheidung gab es verschiedene Faktoren: Nähe zu Heimat und Familie, Umgebung und auch die Sympathie des Lehrpersonals. Ich hatte die WHZ vor Beginn meines Studiums an Hochschulinformationstagen und bei Schulexkursionen besucht. Damals stand bereits fest, dass, wenn ich nach dem Abi studiere, ich auf jeden Fall nach Zwickau gehe. 

Hast du einen Tipp für die Erstis, die gerade mittendrin stecken?
Bleibt ruhig, behaltet einen klaren Kopf und lasst das frisch Aufgenommene erst mal wirken. Und ganz wichtig: Versucht, gleich in den ersten Tagen, Kontakt zu euren Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie zu Studierenden höherer Semester zu bekommen und setzt euch in Lerngruppen zusammen. Jeder steht zu Studienbeginn vor denselben Herausforderungen. 

Hast du schon Pläne, was du nach deinem Abschluss machen willst?
So ganz konkret noch nicht. Was mir aber vorschwebt, ist ein Lehrstuhl an einer deutschen Hochschule. Das ist mein Antrieb im Studium. Seit zwei Jahren leite ich Übungstutorien an meiner Fakultät für Studierende im 1. bzw. 2. Semester. Da gab es viel positives Feedback, dass es sich lohnt, in die Übungsseminare zu kommen und dass ich das Wissen gut vermitteln kann. Meine Tutorenarbeit mache ich in erster Linie aus Leidenschaft, nicht wegen der Vergütung.

Das Gespräch führte Franziska Lange.

Später selbst als Dozent an einer Hochschule zu lehren, das hat sich Alexander vorgenommen. Der Traum vom eigenen Lehrstuhl treibt ihn an. Dafür engagiert sich der 21-Jährige im Studentenrat, leitet bereits die ersten Lehrveranstaltungen und gestaltet das Studium an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) mit.

Du studierst Informations- und Kommunikationstechnik im 7. Fachsemester. Weshalb dieser Studiengang?
Angefangen habe ich mit Elektrotechnik. Im 3. Semester steht da allerdings zu einem großen Teil Mechanik auf dem Stundenplan. Ich interessiere mich aber mehr für Programmierung und Signalübertragung. Deshalb bin ich zum 4. Semester in die Informations- und Kommunikationstechnik gewechselt, eine gute Entscheidung. Die Inhalte zwischen Informatik und Elektrotechnik sind sehr ausgewogen. 

Wie sieht das Ingenieurstudium an der WHZ aus?
Also speziell in der Informations- und Kommunikationstechnik ist das Studium dreigeteilt, beginnend mit drei Semestern Grundstudium. Da geht es um die Grundlagen wie Ingenieursmathematik, Physik, Grundlagen der Elektrotechnik und technischen Informatik. Nach den ersten drei Semestern, in denen alle zusammen lernen, kann man sich im vertiefenden Studium für Wahlmodule einschreiben.

Du kommst aus dem Erzgebirge, bis Zwickau ist es aus deinem Heimatort Schwarzenberg nicht weit. Wären für dich auch andere Hochschulen als die WHZ infrage gekommen?
Für meine Entscheidung gab es verschiedene Faktoren: Nähe zu Heimat und Familie, Umgebung und auch die Sympathie des Lehrpersonals. Ich hatte die WHZ vor Beginn meines Studiums an Hochschulinformationstagen und bei Schulexkursionen besucht. Damals stand bereits fest, dass, wenn ich nach dem Abi studiere, ich auf jeden Fall nach Zwickau gehe. 

Hast du einen Tipp für die Erstis, die gerade mittendrin stecken?
Bleibt ruhig, behaltet einen klaren Kopf und lasst das frisch Aufgenommene erst mal wirken. Und ganz wichtig: Versucht, gleich in den ersten Tagen, Kontakt zu euren Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie zu Studierenden höherer Semester zu bekommen und setzt euch in Lerngruppen zusammen. Jeder steht zu Studienbeginn vor denselben Herausforderungen. 

Hast du schon Pläne, was du nach deinem Abschluss machen willst?
So ganz konkret noch nicht. Was mir aber vorschwebt, ist ein Lehrstuhl an einer deutschen Hochschule. Das ist mein Antrieb im Studium. Seit zwei Jahren leite ich Übungstutorien an meiner Fakultät für Studierende im 1. bzw. 2. Semester. Da gab es viel positives Feedback, dass es sich lohnt, in die Übungsseminare zu kommen und dass ich das Wissen gut vermitteln kann. Meine Tutorenarbeit mache ich in erster Linie aus Leidenschaft, nicht wegen der Vergütung.

Das Gespräch führte Franziska Lange.