Denise kalkuliert genau

Wie man von einer Digitalisierungsidee zur Umsetzung gelangt, treibt Denise an. Deshalb studiert sie Informatik an der Universität Leipzig – mit viel Kalkül und noch mehr Liebe zu ihrem Fach.

Analytisch vorgehen
Analyse, Weitblick, Genauigkeit – das ist das Handwerkszeug von Denise. Null oder eins, ja oder nein. Ohne strategische Abwägung keine Entscheidung. Analytische Entscheidungen sind das Erfolgsrezept der gebürtigen Bambergerin, die nicht ahnte, dass sie einmal der komplexen Informatik ihr Herz schenken würde. »Ob ich überhaupt studieren würde, war mir lange nicht klar«, erzählt die 28-Jährige und erinnert sich, dass sie vor zehn Jahren noch von Sozialer Arbeit geträumt hatte. »Dafür habe ich extra eine Fachoberschule im Sozialzweig besucht.« Denise machte das Abi – um bei einem langen USA-Aufenthalt zu dem Entschluss zu kommen, es wenigstens an einer Hochschule zu probieren. Und wenn das nicht klappen würde? »Dann wollte ich als Alternative eine Ausbildung zur Goldschmiedin machen.«

In sich hineinhören und dann entscheiden
Das Digitale zog mehr. Denise, die sich selbst als sehr emotional einschätzt, liebt rationale Entscheidungen. Was kann ich später mit meinem Studium beruflich machen? Was wird im Studium von mir verlangt? Und kann ich mir das Studium überhaupt leisten? Das sind die Fragen, die sie allen ans Herz legen würde, die nach dem richtigen Studium suchen. In sich hineinhören und dann entscheiden, das ist ihre Devise. »In der Findung stellte ich mir zwei elementare Studientätigkeiten vor: viel lesen und schreiben oder viel rechnen und durchdenken. Da wurde mir bewusst, dass ich zwar zu Schulzeiten zum Beispiel sehr gut in Englisch war, ich mir aber langfristig am ehesten vorstellen konnte, Matheaufgaben zu lösen«, erinnert sich Denise. »Für mich ist eine Volluniversität mit ihrem breiten Spektrum perfekt, später wird es schwieriger und kostspieliger, noch einmal auf solche Ressourcen zurückgreifen zu können«, sagt sie. Mit der Informatik ist es ähnlich. Es sind seine breiten Anwendungsmöglichkeiten, die das Fach für Denise so spannend machen. »In beinahe jedem Gegenstand unseres Alltags steckt heutzutage ein Chip. Diese Technologien zu verstehen und ihre Funktionsweisen durchblicken zu können, treibt mich an.«

Über den Tellerrand blicken
Mittlerweile liegen das Bachelorstudium und eine Menge Auslandserfahrungen hinter ihr. Ihre Entscheidung für die Uni Leipzig mit ihrem breiten Wahl-Pflicht-Bereich im Informatikstudium hat sich bewährt. »Im Ergänzungsbereich lernte ich Norwegisch und belegte Kurse in der Amerikanistik. Man kann ständig über seinen eigenen fachlichen Tellerrand hinausblicken.« Das 2. Semester ihres Master-Studiums verbrachte sie an der Universität Zagreb. Demnächst steht der Master-Abschluss an – mit Baby und Familientrubel. Vor einem Jahr ist Denise Mutter geworden. Und später? »Ich möchte in Leipzig bleiben und gerne in die API-Entwicklung mit Fokus aufs Backend gehen«, blickt Denise in die Zukunft. »Logiken zu implementieren, auf denen dann Schnittstellen aufbauen, gefällt mir gut. Zusätzlich möchte ich weiterhin in Informatikerinnen-Netzwerken aktiv sein und Frauen Mut machen, mit Stereotypen aufzuräumen.« 

Das Gespräch führte Franziska Lange.

Hier erfährst du noch mehr über den Studiengang von Denise.

Wie man von einer Digitalisierungsidee zur Umsetzung gelangt, treibt Denise an. Deshalb studiert sie Informatik an der Universität Leipzig – mit viel Kalkül und noch mehr Liebe zu ihrem Fach.

Analytisch vorgehen
Analyse, Weitblick, Genauigkeit – das ist das Handwerkszeug von Denise. Null oder eins, ja oder nein. Ohne strategische Abwägung keine Entscheidung. Analytische Entscheidungen sind das Erfolgsrezept der gebürtigen Bambergerin, die nicht ahnte, dass sie einmal der komplexen Informatik ihr Herz schenken würde. »Ob ich überhaupt studieren würde, war mir lange nicht klar«, erzählt die 28-Jährige. Denise machte das Abi – um bei einem langen USA-Aufenthalt zu dem Entschluss zu kommen, es wenigstens an einer Hochschule zu probieren. Und wenn das nicht klappen würde? »Dann wollte ich als Alternative eine Ausbildung zur Goldschmiedin machen.«

In sich hineinhören und dann entscheiden
Das Digitale zog mehr. Denise, die sich selbst als sehr emotional einschätzt, liebt rationale Entscheidungen. Was kann ich später mit meinem Studium beruflich machen? Was wird im Studium von mir verlangt? Und kann ich mir das Studium überhaupt leisten? Das sind die Fragen, die sie allen ans Herz legen würde, die nach dem richtigen Studium suchen. In sich hineinhören und dann entscheiden, das ist ihre Devise. »In der Findung stellte ich mir zwei elementare Studientätigkeiten vor: viel lesen und schreiben oder viel rechnen und durchdenken. Da wurde mir bewusst, dass ich zwar zu Schulzeiten zum Beispiel sehr gut in Englisch war, ich mir aber langfristig am ehesten vorstellen konnte, Matheaufgaben zu lösen«, erinnert sich Denise. 

Über den Tellerrand blicken
Mittlerweile liegen das Bachelorstudium und eine Menge Auslandserfahrungen hinter ihr. Ihre Entscheidung für die Uni Leipzig mit ihrem breiten Wahl-Pflicht-Bereich im Informatikstudium hat sich bewährt. »Im Ergänzungsbereich lernte ich Norwegisch und belegte Kurse in der Amerikanistik. Man kann ständig über seinen eigenen fachlichen Tellerrand hinausblicken.« Das 2. Semester ihres Master-Studiums verbrachte sie an der Universität Zagreb. Demnächst steht der Master-Abschluss an – mit Baby und Familientrubel. Vor einem Jahr ist Denise Mutter geworden. Und später? »Ich möchte in Leipzig bleiben und gerne in die API-Entwicklung mit Fokus aufs Backend gehen«, blickt Denise in die Zukunft. 

Das Gespräch führte Franziska Lange.

Hier erfährst du noch mehr über den Studiengang von Denise.