In der Terra Mineralia (c) Stephan Floss

»Familiär« trifft es: Man kennt sich in der Unistadt Freiberg mit ihren 40.000 Einwohnern und knapp 4.000 Studierenden. Wer zwischendurch mehr Trubel will, fährt einfach je 30 km bis Dresden oder Chemnitz, 80 bis Leipzig – oder ist nach nur 120 Kilometern in Prag.

Freiberg ist die Berg(bau)stadt. Im Stadt- und Bergbaumuseum im Domherrenhof und im Bergarchiv Freiberg im Schloss Freudenstein dreht sich alles um Bergbau, Silber und den Handel, aus dem sich hier über die Jahrhunderte Industrie, Handwerk und Wissenschaft entwickeln konnten.

Als berühmter Sohn der Stadt gilt Novalis. Bergwerkskunde, Chemie und Mathematik hat der Dichter und Bergbauingenieur hier studiert, und in seiner Zeit mit Sicherheit auch das eine oder andere Wirtshaus besucht. 

Heute zieht’s Studierende in die Meißner Gasse mit dem Konzert- und Ballhaus Tivoli, dem Erdalchemistenclub und Freibergs ältestem Studiclub, dem Klubhaus Alte Mensa. Sehenswert ist auch das Stadttheater mit Schauspiel, Musiktheater und Philharmonie – in seiner Art das älteste der Welt! Vormerken: Das Bergstadtfest Ende Juni und die Freiberger Sommernächte, die Schloss Freudenstein bis Ende August zum Kultur-Hotspot machen.

Einmalig: die erzgebirgische Weihnachtszeit! Bergparaden, leuchtende Bergmänner und Engel in den Fenstern und der wunderschöne Weihnachtsmarkt sorgen für festliche Stimmung, wie es sie so nur noch selten gibt.

Zum Studienabschluss könntest du noch nass werden: Ein Bad im Löwenbrunnen am Obermarkt oder auch der Ritt auf den steinernen Löwen zählt zur Tradition.