Hörsaalgebäude der TU Chemnitz Foto: Stephan Floss

Als 1836 die »Königliche Gewerbschule« an den Start ging, war die heutige TU Chemnitz noch lange nicht so groß. Knapp 9.800 Studierende aus über 90 Ländern lernen und forschen jetzt hier. Für die Region ist die Uni ein echtes Kraftzentrum.

An der drittgrößten Hochschule in Sachsen kreist alles um drei große Kernkompetenzen: »Materialien und Intelligente Systeme«, »Ressourceneffiziente Produktion und Leichtbau« sowie »Mensch und Technik«. Gefragt sind fortschrittliche, nachhaltige Lösungen mit großem Nutzen für viele. 

Manche der knapp 100 Studiengänge gibt es nur hier. Deutschlandweit einmalig ist zum Beispiel der junge Masterstudiengang »Semiotik und Multimodale Kommunikation«: Wie hängen Sprechen und Gestikulieren im Alltag zusammen? Wie sind Sprache und Bild in den Medien, im Web, in Computerspielen und in der virtuellen Realität miteinander verknüpft? Lauter Fragen, auf die an der TU Chemnitz Antworten gesucht werden.

Ganz praktisch geht es beim Gründernetzwerk SAXEED an der TU und am Technologie Centrum Chemnitz zu: Wer sich nach dem Studium selbstständig machen will, bekommt hier Tipps, Fördermöglichkeiten und erstklassige Kontakte mit auf den Weg. Um die 200 Ausgründungen und über 900 initiierte Jobs seit 2002 zeigen: Es funktioniert! Ihren Ruf als Gründerhochschule hat die TU Chemnitz nicht umsonst. Übrigens: Die TU arbeitet mit 130 Partnerhochschulen auf allen Kontinenten zusammen.