Lauf-KulTour 2.0 nach 1.300 Kilometern erfolgreich zurückgekehrt Besondere Aktionen

Foto: TU Chemnitz/Jacob Müller

Innerhalb von zehn Tagen sind die Duathlet*innen von Chemnitz nach Düsseldorf und zurück gelaufen.

Am 21. August war das Team der Lauf-KulTour mit Beteiligung von Studierenden der TU Chemnitz Richtung Düsseldort, der Partnerstadt von Chemnitz, gestartet. Am 30. August 2020 erreichte das Team wieder seinen Ausgangspunkt. Rund 1.300 Kilometer legten sie in dieser Zeit zurück und waren sowohl als Botschafter*innen der Stadt Chemnitz mit ihrer Kulturhauptstadt-Bewerbung als auch als der Universität und für "Pack dein Studium" unterwegs.

Die finale Etappe legten sie unter wiedrigen Wetterbedingungen mit zum Teil Starkregen zurück. Eine große sportliche Leistung, die auch dem guten Zweck diente - durch die Aktion will der Verein auch auf die Muskeldystrophie des Typs Duchennedes aufmerksam machen. Eine genetisch bedingten Erkrankung, an der deutschlandweit ca. 2.000 junge Menschen leiden. Es wird sicher nicht der letzte Lauf gewesen sein.  

Hintergrund: Projekt „Lauf-KulTour“
Das Projekt der Lauf-KulTour galt zwischen 2007 und 2016 in seiner damaligen Streckenführung als wahrscheinlich längster Staffellauf der Welt. Innerhalb von jeweils 16 Tagen umrundeten Extremsportler*innen Deutschland zu Fuß und legten dabei pro Auflage mehr als 4.000 Kilometer zurück - für jeden bedeutete das mehr als acht Marathons. Die Idee zu dieser Aktion kam dem damaligen Chemnitzer TU-Studenten Dirk Lange 2005 nach einem Langstreckenlauf rund um Jena. 2019 wurde erstmalig das neue Konzept der Lauf-KulTour 2.0 als Duathlon-Staffel einmal quer durch Deutschland absolviert. Dieses wurde zwar in vielen Punkten deutlich abgewandelt, hat jedoch nicht an sportlicher Herausforderung verloren und bleibt seinem sozialen Engagement treu.

www.lauf-kultour.de