Chemnitz: Stadt der Moderne

Skater am Karl-Marx-Kopf (Foto: SMWK/Stephan Floss)

Zu Füßen des Erzgebirges gelegen ist Chemnitz bester Ausgangspunkt für Wander-, Kletter- und Skitouren ins Bergland. Aber auch innerstädtisch ist es grün. Bei mehr als 1.000 Hektar an Parks, Wiesen und Waldgebieten darf sich jeder der 242.000 Einwohner über mehr als 60 Quadratmeter eigene Grünfläche freuen, zumindest statistisch gesehen.

Zu Beginn der Industrialisierung erlebte die Stadt einen Aufschwung, der ihr am Ende des 19. Jahrhunderts den Ruf als »Sächsisches Manchester« einbrachte. Das daraus erwachsene, reiche Bürgertum ließ sich im heute größten erhaltenen Gründerzeit- und Jugendstilviertel Europas auf dem Kaßberg nieder, der auch dank der günstigen Mieten ein beliebtes Wohnviertel für Studenten ist.

Nachdem Chemnitz im Zweiten Weltkrieg einen Großteil seiner Gründerzeitarchitektur verlor, als sozialistische Musterstadt namens Karl-Marx-Stadt zu DDR-Zeiten zeitgenössisch wiederaufgebaut und nach der deutschen Einheit modern vervollständigt wurde, macht die Stadt aus dieser Not eine Tugend und nennt sich heute »Stadt der Moderne«. Ein Spiegel der 850-jährigen Stadtgeschichte sind die Industriedenkmale, das Kaufhaus Schocken, die Villa Esche oder die nach der politischen Wende 1990 vollkommen veränderte Innenstadt. Und mindestens ebenso berühmt ist Chemnitz‘ größter Kopf: der 7,10 Meter und 40 Tonnen schwere Karl-Marx-Kopf aus Bronze – von den Chemnitzern mundartlich nur »Nischel« genannt.

Neben den Ausstellungen der städtischen Kunstsammlungen, der Skulpturensammlung im Schlossbergmuseum oder dem Museum Gunzenhauser, das rund 2.500 Werke der klassischen Moderne mit einer der weltgrößten Dix-Sammlungen beherbergt, stemmt die lebendige Kreativszene der Stadt jedes Jahr das Kunst- und Kulturevent »Begehungen« in der ehemaligen Vollzugsanstalt Kaßberg. Jahrtausende im erdgeschichtlichen Zeitraffer erlebt man dagegen im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz. Im traditionsreichen Kaufhaus Schocken angesiedelt, bilden die Dauer- und ihre wechselnden Zusatzausstellungen ein eindrückliches Schaufenster für die Archäologie Sachsens.

Die feine Partykultur beleben regelmäßig das Kulturzentrum »Weltecho« und seine kleine Kunstgalerie, der Tanzclub »Atomino«, sowie die Kellerkneipe »Subway To Peter« auf dem Sonnenberg. Wer es noch studentischer mag, besucht den ältesten Studentenclub der Stadt, den 1972 gegründeten »FPM-Club« auf dem Campus. Dort kosten das Bier maximal zwei und die Mixgetränke höchstens drei Euro und musikalisch geht es quer durch die Jahrzehnte.

www.chemnitz.de

http://www.study-in-chemnitz.com/

http://chemnitz-tourismus.de/de/in-chemnitz-zu-gast/industriekultur/

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Gute Gründe für ein Studium in Sachsen

  • Breites Fächerangebot
    Vier Universitäten, fünf Kunsthochschulen, fünf Fachhochschulen und sieben Studienakademien der Berufsakademie Sachsen bieten zusammengenommen fast 500 Studienmöglichkeiten.
  • Moderne Ausstattung
    Hochschulgebäude wie das Leipziger Paulinum, die mathematisch-und naturwissenschaftlichen Institute der TU Dresden oder das europaweit einzigartige Zentrum für Materialien, Architekturen und Integration von Nanomembranen, das gerade an der TU Chemnitz entsteht, lassen Tradition auf fortschrittlichste Architektur treffen. Eines der modernsten Ausbildungszentren für Medien in Europa steht in Mittweida.
  • Günstiges Studium
    Das Erststudium in Sachsen ist überall kostenfrei, und das Leben drumherum auch ziemlich günstig. In Freiberg leben Studenten deutschlandweit am günstigsten!
  • Kulturelle Hochgenüsse & Kultige Studentenszene
    Ohne Kunst und Kultur kein Sachsen, sie prägen seit jeher die Landesgeschichte. Über 400 Museen im ganzen Freistaat erzählen davon. Ganz frische Kunst servieren die Leipziger Baumwollspinnerei oder die internationale Kunstschau Ostrale in Dresden. Der Ruf ihrer legendären Subkultur eilt den sächsischen Studentenstädten weit voraus. Ob in der Leipziger Moritzbastei, im Dresdner Bärenzwinger oder im Freiberger Erdalchimistenclub – Generationen von Studenten haben hier schon die Erfolge ihres Studiums begossen.
  • Perfekte Lage
    Im äußersten Osten Deutschlands gelegen, genießt der Freistaat den Vorteil, mit Polen und der Tschechischen Republik gleich zwei europäische Nachbarländer zu haben. Mal eben für ein durchtanztes Wochenende in die Hauptstadt, zum Flanieren nach Prag oder für den Kunstbesuch nach Breslau?
  • Bunte Gemeinschaft
    Die sächsischen Hochschulen sind Orte der kulturellen Vielfalt und Weltoffenheit! Von den insgesamt 112.000 Studenten sind über 15.000 Ausländer. Beispiel TU Dresden: Im Wintersemester 2015 gehörten 4.800 internationale Studierende zur bunten Campusgemeinschaft. Zudem arbeiten an sächsischen Hochschulen fast 2.000 Lehrkräfte aus dem Ausland.
  • Internationale Forschung
    Das außeruniversitäre Forschungsfeld ist in Sachsen dicht bestellt. Mit ihren 14 Instituten und Einrichtungen ist die Fraunhofer-Gesellschaft am häufigsten vertreten, dicht gefolgt von der Max-Planck-Gesellschaft mit sechs Instituten. Ebenfalls sechs Institute und zwei Außenstellen der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz, zwei Helmholtz-Zentren, ein Helmholtz-Institut sowie neun landesfinanzierte Forschungseinrichtungen treiben die Wissenschaft voran.
  • Bewährte Abschlüsse
    Einen ganz besonderen Bonus bietet das breite Spektrum an Studienmöglichkeiten: den Diplom-Abschluss! Viele der sächsischen Hochschulen und die BA Sachsen haben auch weiterhin die bewährten und im Ausland sehr gern gesehenen Diplomstudiengänge im Angebot.
  • Beste Zukunft
    Sächsische Hochschulabsolventen haben glänzende Berufsaussichten, nicht nur bei regionalen Unternehmen. Deutschlands Hightech-Standort trumpft mit namhaften Konzernen und mit zahlreichen Forschungsnetzwerken auf. Die Karrierechancen für junge Wissenschaftler sind optimal!
  • Natur & Familie
    Berge, Seen und Wälder – für Genießer, Sportler und alle, die neben dem Studium einen Ausgleich in der Natur suchen, ist die Landschaft Sachsens wie geschaffen. Betreuungsangebote für den Nachwuchs, flexible Studienzeiten und Unterbrechung für die Pflege von Angehörigen – alles das gehört an sächsischen Hochschulen wie selbstverständlich zum Studium. Viele Einrichtungen sind als familienfreundliche Hochschule zertifiziert.
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