Chillen mit Robert Schumann Foto: Stephan Floss

Zwickau liegt im Südwesten Sachsens und bildet den Eingang zum Erzgebirge und zum Vogtland. Durch die Nähe zur Landesgrenze sind Bayern und Thüringen nur einen sprichwörtlichen Katzensprung weit entfernt.

Die Region um Zwickau gilt als die Wiege des Automobilbaus – auch wenn die Wurzeln des Autoschrauberhandwerks im vogtländischen Reichenbach liegen. Dorthin verlagerte August Horch nämlich im Jahr 1902 seine gleichnamige Firma, die er zuvor in Köln-Ehrenfeld gegründet hatte. Um sein Unternehmen zu vergrößern, ging August Horch schließlich nach Zwickau, wo er es mit dem Namen » Horch & Cie. Motorwagen-Werke AG« ins Handelsregister eintragen ließ. Schon 1910 wurden daraus die » Audi Automobilwerke GmbH Zwickau «.

Zur DDR-Zeit ging Audi im volkseigenen Betrieb (VEB) Sachsenring Automobilwerke Zwickau auf. Die Geschichte von Audi im Vogtland ist damit geschrieben. Von Oktober 1957 bis April 1991 rollte in Zwickau der Trabant vom Band.

Auch heute spielt der Automobilbau eine wichtige Rolle. Im Volkswagen-Werk Zwickau werden die Modelle Golf, Passat und Karosserien für den Bentley gefertigt.

Als perfekte Gegenspieler zur Technik haben auch Musik und Kunst eine große Tradition in Zwickau – schließlich wurde hier 1810 Robert Schumann als Sohn des ersten deutschen Taschenbuchverlegers August Schumann geboren. Nicht nur das originalgetreu restaurierte Robert-Schumann-Haus, sondern auch das Robert-Schumann-Konservatorium bewahrt diese Tradition. In Sachen Kunst wurde die Stadt mit den beiden » Brücke «-Künstlern Fritz Bleyl und Max Pechstein berühmt.

Über 200 Restaurants, Kneipen, Cafés und Bars in der Innenstadt sorgen für erlebnisreiche Abende. Beim Kneipenfest, der Kulturnacht oder bei der legendären Veranstaltung » Klassik unter Sternen « ist die ganze Stadt feiernd unterwegs. Und ums Studentenspezifische kümmern sich die drei Studentenclubs » Tivoli «, » Null13 « und » Collage «.

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