1000 Schüler in Baden-Württemberg und Bayern beraten

Studienplätze in hervorragender Qualität, gute Betreuungsrelationen, moderne Hochschulbauten und Wohnheimplätze und nicht zuletzt das gebührenfreie Studium sowie erschwingliche Lebenshaltungskosten sind für immer mehr Schülerinnen und Schüler aus den westlichen Bundesländern gute Gründe, in Sachsen zu studieren. Von den insgesamt etwa 112.000 Studierenden im Freistaat Sachsen kommen derzeit bereits 4.225 aus Bayern und 3500 aus Baden-Württemberg.

Der als riesige Umzugskiste gestaltete Truck der Kampagne „Pack dein Studium. Am besten in Sachsen.“ war vom 24. bis 27. September 2012 an Schulen in Baden-Württemberg und Bayern unterwegs, um über das Studieren im Freistaat Sachsen zu informieren. Mit an Bord waren Abiturienten aus diesen Ländern, die inzwischen an sächsischen Hochschulen studieren. Sie informieren gemeinsam mit Studienberatern in sieben Schulen über das Studienangebot insbesondere an den sächsischen Fachhochschulen, das Fächerangebot in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und das Lehramtsstudium.
Die Zahl der Studienanfänger aus den alten Bundesländern ist in den letzten Jahren enorm gestiegen: Von den 21.478 Studienanfängern an sächsischen Hochschulen kamen im Jahr 2011 5.376 aus den alten Bundesländern (aus Bayern mit 1.345 die meisten). Das sind 25 Prozent und damit über sechs Prozent mehr als im Jahr zuvor. Zum Vergeich: Im Jahr 2008 waren es insgesamt nur etwa 2.000 Studienanfänger aus den alten Bundesländern. Für das Wintersemester 2012/13 wird mit einem neuen Rekord gerechnet.


Hintergrund der Kampagne ist die demografische Entwicklung in Sachsen und den anderen neuen Bundesländern: Hier sind nach der Wiedervereinigung 1990 die Geburtenzahlen stark zurückgegangen, so dass es viel weniger Abiturienten gibt, die ein Studium aufnehmen. In den westlichen Ländern gab eshingegen geburtenstarke Jahrgänge. Durch das Aussetzen der Wehrpflicht und die Verkürzung der Schulzeit von 13 auf 12 Jahre strömen zusätzlich Abiturienten in die Hochschulen.